Klinik für Urologie und Kinderurologie

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Liebe Patientin, lieber Patient,

wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab, wenn

  • bei Ihnen folgende Symptome bestehen: Fieber, Halsschmerzen und/oder Schluckstörungen, Husten, Atemnot, Geschmacks- oder Geruchsverlust, allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar, Magen-Darm-Symptome, starken Schnupfen
  • Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person hatten
  • oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.


Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.


Vielen Dank!

Informationen zur UKM-Corona-Teststelle

Die UKM-Corona-Teststelle und die Corona-Hotline sind an allen Wochentagen erreichbar. Werktags sind wir von 8-16 für Sie da, an Wochenenden und Feiertagen von 8-13 Uhr.

Abstriche werden grundsätzlich nur aufgrund Coronavirus-verdächtiger Symptome, bei eingem Kontakt zu einem positiv getesteten Fall, auf Anordnung des Gesundheitsamtes, bei Reise-Rückkehrern aus Risikogebieten oder bei Alarmierung der Corona-Warn-App durchgeführt. In Sonderfällen führt das UKM Testungen für Patienten unmittelbar vor der Aufnahme in das UKM durch.

| Anfahrt mit Google Maps

Ablauf
Eine Überweisung und eine Voranmeldung sind nicht notwendig. Wir benötigen lediglich Ihre Krankenversicherungskarte.

Anfahrt & Wartezeiten
Wir weisen darauf hin, dass es in Stoßzeiten zu erheblichen Wartezeiten kommen kann. Die Teststelle ist als Drive-In konzipiert, so dass Sie die Wartezeit im Auto verbringen können, auch aus Sicherheitsaspekten.

Ergebnisübermittlung
Die Testergebnisse werden im Regelfall am Folgetag automatisch per Telefon an Sie übermittelt. Auf Wunsch werden die Ergebnisse auch per verschlüsselter E-Mail mitgeteilt; dafür wird bei der Anmeldung die aktuelle E-Mail-Adresse benötigt. Das schriftliche Ergebnis erhalten Sie per Post innerhalb von 2-3 Werktagen.

Corona-Hotline
Sollten Sie Fragen rund um eine Coronainfektion haben, kontaktieren Sie uns unter T 0251 83-55555.

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne Mund-Nasen-Schutz nicht gestattet.

Besuche eingeschränkt möglich

Auf Grundlage der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalens sind am UKM ab sofort eingeschränkt Besuche für bestimmte Patientengruppen wieder möglich.

  • Besuche sind ab dem dritten Behandlungstag des Patienten/der Patientin möglich.
  • Es sind maximal zwei Besuche pro Woche mit einer Dauer von maximal einer Stunde vorgesehen.
  • Als Besucher dürfen zwei fest benannte Personen empfangen werden. Es darf immer nur eine Person anwesend sein.
  • Besuche sind werktags von 15.00 bis 19.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertage von 08.00 bis 19.00 Uhr möglich.

Die Besucher erhalten vom UKM vorab eine Besuchererlaubnis, die zusammen mit dem Personalausweis als Zutrittserlaubnis für das UKM gilt, und am Eingang überprüft wird.

Die Besucherregelung gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte haben Sie Verständnis, dass es für einzelne Bereiche abweichende Vorgaben geben kann. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie wird diese Regelung regelmäßig geprüft und angepasst. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir bitten Sie, bei akuten Erkrankungen und Beschwerden in jedem Fall unsere Ambulanzen zu kontaktieren. Zögern Sie trotz der Beschränkungen die Begutachtung durch unser ärztliches Personal und die damit verbundene Behandlung nicht hinaus, damit sich Ihr Gesundheitszustand nicht verschlimmert. Sie brauchen keine Befürchtungen haben: Unsere Ambulanz-Teams helfen Ihnen bei Ihren Fragen gerne weiter und finden eine Lösung. Für alle Notfälle gilt: Suchen Sie sofort eine Notaufnahme auf oder alarmieren Sie die 112.

Wir haben aktuelle Informationen zum SARS-CoV-2 (Corona) auf einer Informationsseite zusammengetragen.

In unserer Klinik bieten wir an:

Laser-Enukleation der Prostata (sowohl Thulium- als auch Holmium-Laser)

Die Thulium-Laser-Enukleation (ThuLEP) bzw. die Holmium-Laser-Enukleation (HoLEP) der Prostata gehört zu den minimalinvasiven transurethralen Operationsverfahren (d. h. durch endoskopische Spiegelung durch die Harnröhre), zu denen auch die klassische transurethrale Resektion der Prostata (TUR-P) mit der heißen Schlinge oder verschiedene lediglich Gewebe „verdampfende“ OP-Techniken zählen (Laservaporisation, TURIS, etc.)
Bei der Laserenukleation hingegen wird im Normalfall die gesamte vergrößerte Prostatainnendrüse, die für die obstruktiven Beschwerden beim Wasserlassen (verzögertes Wasserlassen, verminderter Harnstrahl, verlängerte Zeit für das Wasserlassen, Restharnbildung, Überlaufblase, Harnverhaltung) verantwortlich ist, minimalinvasiv entfernt. Bei der Operation werden die drei Prostatalappen einzeln von der Prostatakapsel ausgelöst und in der Harnblase vorübergehend positioniert. Von dort werden Sie dann mit Hilfe eines Morcellators (Gewebezerkleinerer) abgesaugt und für die feingewebliche Untersuchung asserviert, so dass das gesamte entfernte Gewebe und damit die gesamte Prostatainnendrüse untersucht werden kann. Wird die Innendrüse der Prostata vollständig entfernt, so ist ein erneutes Wachstum von Rest-Prostatagewebe der Innendrüse sowie ein Rezidiv (Wiederkehr des Beschwerdebildes) im Gegensatz zu Verfahren, bei denen nur ein Teil der Prostatainnendrüse entfernt wird (TUR-P, Laser-Vaporisation der Prostata, TURIS, etc.), extrem unwahrscheinlich. Die für die Erektion notwenigen Nerven, die außen auf der Prostatakapsel entlanglaufen, werden in der Regel während des Eingriffes gar nicht tangiert. Zu ihrer Schonung sowie dem Schutz des unmittelbar unterhalb der Prostata verlaufenden Schließmuskels tragen ferner die optimalen Sichtverhältnisse während der Operation sowie die geringe Eindringtiefe des Laserstrahls bei. Die optimierte Wellenlänge des Lasers  ist durch ihre hohe Absorption in Wasser optimal für hämostatisches Schneiden und verhindert ferner akzidentelle Laserschäden z.B. an der hinteren Blasenwand. Die Operation orientiert sich an der früher durch einen offenen Schnitt häufig durchgeführten Adenomenukleation, bei der ebenfalls die Mobilisation der Prostatainnendrüse rein mechanisch erfolgte. Im Gegensatz zu dieser kann die TULP minimalinvasiv durch die Harnröhre durchgeführt werden. Der Blutverlust ist im Gegensatz zur klassischen Adenomenukleation meist zu vernachlässigen. Blutungen werden unter Sicht sofort mit dem Laser gestillt.
Nach der Operation wird der Harnweg für einen kurzen Zeitraum mit Hilfe eines transurethralen Ballonkatheters geschient und über diesen Katheter die Harnblase gespült. Nach Entfernung des Katheters, die meist nach 2 - 3 Tagen erfolgt, ist die innerliche Wundheilung noch nicht abgeschlossen. Der Urin kommt nun in Kontakt mit der Entnahmestelle der Innendrüse im Prostatabett. Dies kann vorübergehend und selten bis zum vollständigen Abheilen der Wundfläche nach 4 bis 8 Wochen zu Reizsymptomen wie häufigerem und plötzlichem Harndrang führen. Auch das Risiko für das Auftreten von Harnwegsinfektionen ist in dieser Zeit erhöht; deshalb sollten in den ersten Wochen nach der Operation regelmäßig Urinkontrollen erfolgen. Die obstruktiven Symptome sind meist unmittelbar nach Entfernung des Dauerkatheters verschwunden.
Ein Risiko des OP-Erfolges ist ein bereits irreversibel vorgeschädigter Blasenmuskel, der bei zu später Indikationsstellung der Operation vorkommen kann. Die minimalinvasive Laserenukleation ist eine technisch hoch anspruchsvolle Operation. In erfahrenen Händen ist es aber ein sehr sicherer und hocheffizienter minimalinvasiver Eingriff mit multiplen Vorteilen für Patienten, die an einer behandlungsbedürftigen Prostatavergrößerung leiden.
 
 
 
 

Kontakt

Sollten Sie sich für diese Operationsmethode interessieren, so sprechen Sie uns bitte an. Univ.-Prof. Dr. med. Andres Jan SchraderDr. med. Armin Secker Terminvergabe:
T +49 (0) 251-83 44 60 0

Vorteile der Laserenukleation

  • Durchführbarkeit nahezu unabhängig von der Prostatagröße (im Gegensatz zur Laservaporisation oder TUR-Prostata)
  • kürzerer Krankenhausaufenthalt (ca. 2 - 3 Tage, bei der offenen Adenomenukleation ca. 1 - 2 Wochen)
  • minimalinvasive, schonende, postoperativ zumeist nahezu bis komplett schmerzfreie Operation (im Gegensatz zur offen chirurgischen Adenomenukleation)
  • geringerer bis vernachlässigbarer Blutverlust
  • geringe Gefahr der Verletzung umgebender Strukturen (Schließmuskel, Nerven für die Erektion)
  • geringe Rezidivgefahr
  • ASS 100 muss vor dem Eingriff nicht abgesetzt werden
  • Alternative zur lebenslangen Einnahme von Medikamenten zur Behandlung der Prostatahyperplasie und ihrer Folgen